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Schaltpläne


Schaltplan des Batterieumschaltrelais

Der Batterieumschalter in der Düsseldorfer und Wörther Baureihe.

Das Batterieumschaltrelais dient dazu den Anlasser mit 24 V und die übrige Elektrik mit 12 V zu versorgen.

Das Relais schaltet im Ruhezustand die beiden Bordbatterien parallel. Das bedeutet man hat für die elektrische Versorgung 12 V zur Verfügung.
Drückt man den Starttaster zieht das Relais an und schaltet die Batterien in Reihe, der Anlasser wird somit mit 24 V versorgt und die restliche Elektrik nur aus Batterie 1 weiterhin mit 12 V.
24 V Anlasser sind leistungsfähiger man spart hierdurch also Gewicht und reduziert die Größe.

Hier der Schaltplan des Umschaltrelais.


Das rote gezeichnete befindet sich im Umschaltrelais


Schaltplan Ladung der Zusatzbatterie

Wohnbatterie im Wohnmobil während der Fahrt laden? So geht’s:

In fast allen Fahrzeugen gibt es ein rotes Lämpchen auf dem z.B. ein Batteriesymbol aufgedruckt ist. Nach dem Startvorgang soll dieses Lämpchen ausgehen. Es sagt nur aus das die Lichtmaschine Strom erzeugt.
Der eine Kontakt ist mit dem Pluspol der Batterie verbunden, der andere Kontakt mit der Klemme D+ der Lichtmaschine. Dieser Kontakt wird abgegriffen und an das Umschaltrelais geführt. Ich habe direkt hinter dem Abgriff noch eine Sicherung eingefügt, diese ist im Plan nicht eingezeichnet.
Startet der Motor, so schaltet das Relais ein und somit sind Fahr und Wohnbatterie parallel miteinander verbunden, und werden geladen.


Schaltplan Ladung der Zusatzbatterie bei 24 /12 V Betrieb mit DC-DC Wandler

Besitzt man ein Fahrzeug mit 24 V Versorgung stellt sich die Frage 24 V oder 12 V für den Wohnbereich. Da die meisten Geräte für 12V hergestellt werden und auch wesentlich preiswerter sind, wird meistens die 12V Variante bevorzugt.
Wie lade ich die 12V Anlage? Die erste Straterbatterie anzapfen ist eine nicht zu empfehlende Methode, da die Batterien dann unterschiedlich geladen werden.
Bleibt also nur ein DC-DC 24V-12V Wandler.
Es gibt den linearen und den getakteten Wandler
Der lineare Wandler funktioniert auf einer simplen Spannungskonstanterschaltung wie sie in den meisten elektronischen Geräten verbaut werden, nur etwas Leistungsfähiger dimensioniert.
Der Nachteil ist das an der Leistungsstufe 12 V, ich sage mal “abgehalten”, wird. Gehen wir einmal von einem Strom von 10A aus, so “verbrät” der Wandler (12V x 10A) = 120W. Diese 120W müssen als Wärmeleistung abgeführt werden.
Lineare Wandler haben also einen sehr schlechten Wirkungsgrad, sind aber preiswert.

Getaktete Wandler sind wesentlich aufwendiger aufgebaut. Hier wird ein simples Prinzip angewandt: Der Strom wird in regelmäßigen Abständen ein und aus geschaltet. Hierdurch erhält man also eine durchschnittliche Spannung von 12 Volt. In einer der Taktstufe nachgeschalteten Glätterstufe wird aus der Rechteckspannung eine Gleichspannung gemacht.
Getaktete Wandler sind sehr kompakt gebaut, werden nicht so warm, haben einen guten Wirkungsgrad, sind aber teurer.


24V-12V Trennschaltung

Die 24V / 12V Ladeschaltung ist ähnlich aufgebaut wie die reine 12V Ladeschaltung, mit dem Unterschied das der DC-DC Wandler dazwischengeschaltet ist und zwei Relais verwendet werden.
Die Relais haben je 12V Erregerspannung und sind in Reihe zwischen D+ der Lichtmaschine und Fahrzeugmasse geschaltet.


Getakteter DC-DC-Wandler

Getaktete Wandler bedienen sich eines einfachen Tricks. Beispiel:
Schaltet man 24 V jeweils 1s an und 1s aus, so bekommt man als Mittelwert 12 Volt heraus.
Diese Wandler können sehr kompakt gebaut werden, haben einen sehr guten Wirkungsgrad und haben keine Verlustwärme wie der lineare Wandler, können sich jedoch störend auf elektronische Geräte auswirken.


Linearer DC-DC Wandler

Hier ein stark vereinfachtes Beispiel eines linearen Wandlers.
Links die 24V Start-Versorgung, rechts die 12V Bordversorgung.
An dem Transistor fallen bei Stromfluß 12V ab, bleiben für den Wohnbereich also auch 12V.
Da durch den Transistor der gesamte Strom fließt, ergibt sich also eine Verlustleistung (12V x 10A = 120W) die in Wärme umgesetzt wird.
Diese Wandler haben also einen schlechteren Wirkungsgrad, sind jedoch relativ preiswert und sind störfrei..


Optimierung der Beleuchtung des Düsseldorfers mit dem Motor OM314 (508 und 608) und LP

Da der gesamte Beleuchtungsstrom über den Hauptschalter fließt ergibt sich zwangsläfig das Problem der Kontaktschwäche. Es äußert sich dadurch das der Hauptschalter heiß wird. Außerdem entstehen an dem Schalter erhebliche Spannungsverluste die sich durch eine schwächerwerdende Lichtausbeute bemerkbar machen.
Hier hilft eine Relaisschaltung, die den Hauptschalter entlasten und zusätzlich, da die Stromversorgung direkt vom Batterieumschaltrelais geholt wird, eine bessere Stromversorgung und somit höhere Lichtausbeute erzielt wird.

Diese Umbauarbeiten sollten nicht von Laien durchgeführt werden, da elektotechnische Kenntnisse erforderlich sind!

Schaltungsbeschreibung:
Von Klemme 51 des Batterieumschaltrelais führt eine Leitung direkt zum Hauptschalter an Klemme 30.
Von hier aus wird der Strom aufgeteilt, von Klemme 56 geht es an den Kombischalter Klemme 56. Über den Kombischalter wird das Abblend- und Fernlicht geschaltet.

Bei der Relaisverdrahtung wird die Spannung ab Klemme 56 des Hauptschalters über eine 5 A Sicherung an die Spule des Relais geleitet. Von Klemme 51 des Batterieumschaltrelais wird ein neues 6mm2 Kabel welches mit 25 A abgesichert ist zum Schaltkontakt zum Relais gelegt. Vom Abgang des Relais geht es dann wieder an den Kombischalter.

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